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Eigentlich hatte ich vor im Bett zu bleiben, aber nein, daß ging dann doch nicht, schließlich hatte ich mir gestern eine Großformatkamera von Antonio geliehen, die ich diese Woche ausprobieren wollte! Also hatte ich den Wecker auf um 6 gestellt und beschlossen, falls das Wetter schön ist meinen fotographischen Gelüsten zu fröhnen und falls es schlecht ist (schließlich wohne ich ja in Bergen), ich einfach im Bett bleibe.

Die Nacht war viel zu zeitig zu Ende und als ich aus dem Fenster sah, entschloß ich mich doch photographieren zu gehen, trotz der Gefahr hin, daß ich die Stabkirche vor meinen Augen nicht sehe. Auf der anderen Seite versprach der Nebel weiches Licht und Nebel  zusammen mit der schönsten Lampe auf der Welt ergibt malerische Stimmungen, die einen/mir leider nur selten gelingen.

Oben: Blick aus meinem Fenster um 6:00 Uhr morgens

Canon EOS 5D mit f4/ 24-105 L IS USM

So, wie es viele Wege nach Rom gibt, so gibt es auch, sagen wir mal genügend Wege zur Fantoft-Stabkirche. Ich wähle immer den Weg der etwas weitab vom Schuß entlang führt und sich steil nach oben wendelt. Außerdem gibt es dort urige Bäume und weniger Touristen (ja, es gibt auch bequemere Wege).

Der Vorteil dieses Weges ist, das man schon sehr frühzeitig einige Blicke auf diese Kirche durch die Bäume hindurch erhaschen kann.

Oben: Blick auf die Fantoft-Stabkirche im Nebel

Rechts: Urwüchsige Gehölze auf dem Weg zur Stabkirche

Unten: Die Stabkirche im weichen Morgenlicht


Alle drei Aufnahmen:

Canon EOS 5D mit f4/ 24-105 L IS USM